Die Deutschen entsprechen in manchen Aspekten durchaus gängigen Vorurteilen – beispielsweise sparen Sie gerne und mögen es sicher und beständig. Letztere Eigenschaft erstreckt sich, wie kürzlich auf einem unserer anderen ascent AG-Blogs berichtet, auch auf die Geldanlage. Das große Bedürfnis zur Absicherung spiegelt sich ebenfalls in einem anderen Lebensbereich wider: in Art und Umfang des Versicherungsschutzes, den sie für sich, ihre Familie und ihren Haushalt wählen. Doch während die Menschen hierzulande gegen gängige Alltagsgefahren zunehmend besser abgesichert sind, hat sich der Schutz bei einem langfristigen Risiko eher verschlechtert: der Vorsorge fürs Alter. Das belegt eine neue Auswertung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), die wir an dieser Stelle einmal etwas näher betrachten wollen.
Beim Alltagsschutz ist Deutschland gut aufgestellt
Für seine Analyse hat der GDV die jüngste Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamts aus dem Jahr 2023 ausgewertet und mit den Zahlen aus 2018 verglichen. Dabei sieht die Bestückung der deutschen Versicherungsportfolios grundsätzlich gut aus, vor allem konkrete und unmittelbare Risiken sind weitestgehend abgedeckt und tendenziell sogar besser abgesichert als noch vor fünf Jahren. Am weitesten verbreitet unter allen freiwilligen Versicherungen ist die private Haftpflicht: 89,2 Prozent aller Haushalte hierzulande verfügen über eine derartige Police, womit diese Versicherungsart gegenüber der Vorgängerumfrage (82,8 Prozent) noch einmal zulegen konnte. Kfz-Versicherungen sind in 81,2 Prozent der Haushalte vorhanden (2018: 80,9 Prozent), Hausratversicherungen bei 78 Prozent (2018: 75,7 Prozent). Auch Rechtsschutzversicherungen gewinnen an Boden: Mittlerweile ist fast jeder zweite Haushalt entsprechend abgesichert (49,8 Prozent, 2018: 46,3 Prozent).
Altersvorsorge: Wo der Trend in die falsche Richtung läuft
Die finanzielle Sicherheit hat für viele Menschen in Deutschland also einen ausgesprochen hohen Stellenwert. Risiken werden ernster genommen als noch vor ein paar Jahren, und eine breite Basisabsicherung ist weitestgehend die Regel. Anders sieht es jedoch aus, wenn es um den langfristigen Schutz geht. So haben kapitalbildende Lebensversicherungen – lange eines der meistgenutzten Vorsorgeinstrumente in Deutschland – in den vergangenen fünf Jahren deutlich an Marktpräsenz verloren. Ihr Verbreitungsgrad ist von 31,9 Prozent auf 27,7 Prozent geschrumpft. Auch bei Riester- und Basis-Rentenversicherungen zeigt sich mit einem Rückgang von 28 auf 27 Prozent eine leicht negative Entwicklung.
Aus unserer Sicht bei der ascent AG ist das keineswegs überraschend. Starre Garantien, wenig Flexibilität und ein verändertes Zinsumfeld haben dazu beigetragen, dass klassische Vorsorgeprodukte an Attraktivität verloren haben. Das Problem: Wer sie aus dem Portfolio streicht, ohne etwas anderes an ihre Stelle zu setzen, hat am Ende eine Lücke, die sich im Rentenalter kaum noch schließen lässt.
Ihre Alternative: Mit unseren ascent AG-Beratern ganz individuell vorsorgen
Wenn auch Sie längst die Lebensversicherung aus Ihrem Versicherungsordner entfernt haben und auf der Suche nach einer renditestärkeren Alternative in Sachen Altersvorsorge sind, dann sind Sie bei uns genau richtig. Als Fondsspezialisten beraten wir Sie zu interessanten Investmentlösungen, die sich flexibel an Ihre ganz individuellen Voraussetzungen und Ziele anpassen lassen. Kontaktieren Sie Alexandra Friedrich, um gemeinsam mit unserer ascent AG-Finanzberaterin den richtigen Weg für mehr finanzielle Sicherheit für Ihren Lebensabend zu finden.
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